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Die besten E-Gravelbikes 2026: E-Bikes fürs Gelände mit dem gewissen Extra

E-Gravelbikes gehören zu den vielseitigsten Velos, die du kaufen kannst. Sie können dein Fahrgefühl komplett verändern, dir helfen, weiter entfernte Gegenden zu erkunden, und dir das Tragen von Gepäck erleichtern. In diesem Ratgeber stellen wir dir sechs der besten Empfehlungen vor.

Veröffentlicht vor etwa 12 Stunden
Die besten E-Gravelbikes 2026: E-Bikes fürs Gelände mit dem gewissen Extra

Die besten E-Gravelbikes 2026: E-Bikes fürs Gelände mit dem gewissen Extra

Das Wort „elektrisch“ in der Drop-Bar-Welt löst oft noch starke Ablehnung oder hitzige Diskussionen aus. Das sollte es aber nicht. Die besten E-Gravelbikes eröffnen unzählige neue Möglichkeiten. Nicht nur bei der Wahl des Terrains, sondern auch bei der Distanz und der Ausrüstung, die du mitnehmen kannst.
Die besten Gravelbikes werden ohnehin oft als die besten Alleskönner angepriesen, daher überrascht es nicht, dass sie auch bei den E-Bikes ganz vorne mitmischen.
Viele der besten E-Gravelbikes verfügen mittlerweile über eine Federung, was die Geländegängigkeit weiter verbessert und für vertrauenserweckende Stabilität sorgt. Da das zusätzliche Gewicht dieser Velos durch die Motorunterstützung nebensächlich wird, sind E-Gravelbikes eine ernstzunehmende Option.
In diesem Ratgeber haben wir die aktuell besten E-Gravelbikes auf dem Markt ausgewählt. Wir haben sie unter verschiedensten Bedingungen getestet und dabei sowohl die Fahrqualität als auch E-Bike-spezifische Eigenschaften wie Reichweite und Ladezeit bewertet. Unser Gesamtsieger ist das Specialized Turbo Creo 2, ein vielseitiges und herausragendes Velo.
Wenn du etwas Günstigeres oder ein Velo ohne Motor suchst, könnte unser Ratgeber zu den besten Budget-Gravelbikes nützlich sein.

Kurzübersicht 
Bestes Gesamtpaket  
1. Specialized Turbo Creo 2 Expert Carbon 

Ein bahnbrechendes Velo mit einem der besten Motorpakete auf dem Markt. Seine Vielseitigkeit und Geländetauglichkeit überragen den Rest bei Weitem.
Bestes fürs Gelände
2. BMC URS AMP LT Two

Das mit einem TQ-Motor ausgestattete BMC URS ist ein echter Gamechanger für E-Gravelbikes, glänzt aber vor allem, wenn es in anspruchsvolleres, unbekanntes Terrain geht.
Bester Flatbar-Lenker
3. Whyte RHeO

Egal zu welcher Tageszeit oder auf welcher Strecke, das Whyte RHeO ist allzeit bereit und lässt sich von keinem Terrain oder Gefälle abschrecken.
Am vielseitigsten
4. Scott Solace Gravel eRide 10

Ein trittsicheres, agiles und fähiges Fahrgefühl. Mit einem einfachen Reifenwechsel wird es auch auf Asphalt zu einem exzellenten Velo.
Bestes Budget-Modell
5. Ribble CGR AL e

Das Ribble CGR AL e ist ein vielseitiges E-Gravelbike, das sowohl auf der Strasse als auch im Gelände überzeugt. Der Mahle-Nabenmotor bietet eine sanfte Unterstützung und macht es zu einem fähigen, komfortablen Allrounder zu einem sehr vernünftigen Preis.
Lobende Erwähnung
6. Brompton Electric G-Line

Ein Aussenseiter in dieser Kategorie. Das G-Line richtet sich zwar primär an Pendler und Freizeitfahrer, bietet aber mehr, als man auf den ersten Blick sieht – besonders jetzt, da es mit einem Hinterradnabenmotor ausgestattet ist.

Die besten E-Gravelbikes

Bestes Gesamtpaket
Das Turbo Creo von Specialized nutzt den markeneigenen Motor (Bildnachweis: Future / James Shrubsall)

1. Specialized Turbo Creo 2 Expert Carbon
Die beste Allround-Performance unter den getesteten Velos

Motor/Akku: Specialized SL 1.2, 50nM Drehmoment mit 320Wh Akku | Rahmen/Gabel: FACT 11r Carbon mit Future Shock 3.3 | Gruppenschaltung: SRAM Rival eTAP AXS | Reifen: Specialized Tracer Pro, 47mm | Gewicht: 14,1kg / 31lb

  • Absolut vertrauenserweckend 
  • Praktische Reichweite 
  • Natürliches Unterstützungsgefühl

  • Fehlen eines Lenkers mit Flare (Ausstellung) 

Das Specialized Creo SL Expert Carbon hinterlässt einen extrem starken Eindruck. Dieses E-Gravelbike flösst sofort Vertrauen ein, was zu einem grossen Teil dem brillanten SL 1.2 Motor von Specialized zu verdanken ist. Die Kraftentfaltung fühlt sich bemerkenswert natürlich an und die Reichweite ist beeindruckend, was Reichweitenangst eliminiert, ohne dass sich das Velo jemals träge anfühlt.
An Anstiegen wirkt es geradezu transformierend und macht diese mühelos machbar. Die Future Shock Federung der dritten Generation ist ebenfalls ein enormer Pluspunkt, da sie raues Terrain spürbar glättet. Kombiniert man das mit dem neu gestalteten Rahmen, der nun deutlich breitere Reifen (bis zu 29 x 2.2 Zoll oder 55 mm) aufnimmt, der flacheren Geometrie und dem längeren Radstand, hat dieses ohnehin schon grossartige Velo einen weiteren grossen Schritt nach vorn gemacht.
Ein kleiner Kritikpunkt für eine noch bessere Kontrolle im Gelände wäre ein Lenker mit etwas mehr Flare (Ausstellung). Im grossen Ganzen ist das jedoch ein Detail, das für viele Fahrer zweitrangig sein dürfte. 

Bestes fürs Gelände
(Bildnachweis: Future/Simon Fellows)

2. BMC URS AMP LT Two
Ein leistungsstarkes vollgefedertes E-Gravelbike für anspruchsvolles Gelände

Motor/Akku: TQ-HPR50 mit 360 Wh | Rahmen/Gabel: Premium Carbon mit Micro Travel Technology, Micro Travel Technology Federgabel | Gruppenschaltung: SRAM Force eTap AXS | Reifen: WTB Raddler TCS 44mm | Gewicht: 14.2kg/31.3lbs
 
  • In rauem Terrain zu Hause 
  • Die Kombination aus Federung und TQ-Motor ist ein echter Gamechanger
  • Klettern macht enorm viel Spass

  • Schweizer Design kommt mit Schweizer Preisen – das URS AMP LT ist nicht günstig 

Das Basismodell fühlt sich straff und kontrolliert an, und der flachere Lenkwinkel sorgt bei Abfahrten für beeindruckende Stabilität. Es ist schnell, präzise und bemerkenswert laufruhig. Die zusätzliche Federung, insbesondere die MTT-Gabel, verwandelt das Fahrgefühl komplett.
Das URS LT lässt dich mühelos über felsige Passagen gleiten, die sonst sehr anspruchsvoll wären, ohne dass man auf schnellem Schotter oder Asphalt einen Steifigkeitsverlust spürt. Selbst extrem holprige Wiesenwege werden durch die Federung absolut fahrbar.
Der eigentliche Gamechanger ist jedoch der TQ-Motor auf dem URS AMP LT. Er macht steile, lose Anstiege problemlos machbar und verwandelt lange, moderate Steigungen in ein echtes Vergnügen. Die sanfte, geräuschlose und natürliche Unterstützung des Motors drängt sich während der Fahrt nie unangenehm in den Vordergrund.
E-Gravelbikes dürften in Zukunft stark an Beliebtheit gewinnen, da ihre Geschwindigkeiten perfekt zum Fahren im Gelände passen. Das URS ist ein hervorragendes Gravelbike, das besonders dann glänzt, wenn es in anspruchsvolleres, unbekanntes Terrain geführt wird.
 
Bester Flatbar-Lenker
(Bildnachweis: Future)

3. Whyte RHeO 3
Flatbar-Lenker am Gravelbike sind nichts Neues, aber mittlerweile definitiv eine Überlegung wert

Motor/Batterie: Dynamischer Nabenmotor mit 450 W Spitzenleistung und 45 Nm Drehmoment, mit intern montierter 250-Wh-Batterie | Rahmen/Gabel: 6061-Legierung, 12-mm-Steckachse, Schutzblechhalterungen | Gruppenschaltung: Shimano Cues, 9 Gänge | Reifen: Maxxis Reaver Tanwall 700x45c | Gewicht: 16.8kg/37lbs
 
  • Hinterradnabenmotor mit 450 W (Spitzenleistung) 
  • Wendiges, agiles und berechenbares Lenkverhalten 
  • Integrierte Beleuchtung 
  • Bereit für Gepäckträger und Schutzbleche 
  • Shimano Cues 9-fach-Antrieb 
  • Leichtgewichtig im Vergleich zur Konkurrenz 
  • Attraktiver Preis 

  • 250-Wh-Akku bietet begrenzte Reichweite in den Bergen (und bei kühleren Temperaturen) 
  • Kabelführung an der Front könnte überarbeitet werden 

Das Whyte RHeO 3 überrascht mit seiner Vielseitigkeit und Agilität und überzeugt sowohl im städtischen Umfeld als auch auf unbefestigten Wegen. Von Asphalt bis hin zu anspruchsvollen Trails erweist sich die grosse Übersetzungsbandbreite der Shimano Cues Schaltgruppe in Kombination mit dem Kynamic Hinterradnabenmotor als äusserst effektiv, um stets in Bewegung zu bleiben.
Auch wenn der Fokus eher darauf liegt, eine grossartige Auto-Alternative für das tägliche Pendeln zu bieten, weiss man die integrierten Funktionen wie Beleuchtung und Schutzbleche sehr zu schätzen, sobald man sich abseits befestigter Strassen, im Schatten von Bäumen oder auf feuchtem Untergrund befindet.
Besonders beeindruckend ist, wie wendig sich das Velo anfühlt, wodurch enge Kurven mit Leichtigkeit gemeistert werden können. Das geringe Gewicht, unterstützt durch den kleinen und kompakten Akku, trägt massgeblich zu diesem mühelosen Handling bei. Für alle, die ein leichtes E-Bike suchen, das auch im Gelände überzeugt, ohne schwerfällig zu wirken, ist das Whyte Rheo 3 eine echte Offenbarung. Es vermittelt das Gefühl, mit allem fertig zu werden, was eine fahrfreudige und vertrauenserweckende Erfahrung garantiert.

Am vielseitigsten
(Bildnachweis: Scott Bikes)

Aussergewöhnlich gut durchdachte Plattform mit doppeltem Verwendungszweck

Motor/Batterie: TQ HPR50 Mid Motor drive 50Nm w/TQ Internal 360Wh battery | Frame/Fork: Solace eRIDE Disc HMX Carbon | Groupset: SRAM FORCE XPLR eTap AXS | Reifen: Schwalbe G-One Overland EVO 700x50C | Gewicht: 13.1kg/28.7lbs

  • Aussergewöhnlich gut durchdachte Plattform 
  • Kleine Motorgrösse, geringes Gewicht und clevere Positionierung 
  • Hervorragende Akkureichweite, -grösse und -gewicht 
  • Solide Ausstattung 
  • Trittsicheres, agiles und fähiges Fahrgefühl
 
  • Der Preis verlangt, dass man das Velo wirklich unbedingt haben will 

Das Scott Solace Gravel eRide 10 meistert eine vielfältige Mischung aus Schotter und waldigen Singletrails absolut tadellos. Obwohl es sich um ein ungefedertes Gravelbike mit Dropbar-Lenker handelt, ist es extrem trittsicher. Die ideale Geometrie ermöglicht es, auf losem Untergrund selbstbewusst Druck auf das Vorderrad zu bringen – natürlich unterstützt von den hervorragenden 50 mm breiten Schwalbe G-One Overland Reifen.
Wie beim BMC URS AMP LT ist auch hier der TQ HPR50 Motor eine echte Offenbarung. Seine sanfte, natürliche Kraftentfaltung sorgt dafür, dass es keine plötzlichen Schübe gibt, sondern nur eine mühelose Unterstützung. Auf der höchsten Unterstützungsstufe bügelt der Motor das Terrain förmlich glatt; Anstiege auf Singletrails werden genauso aufregend wie Abfahrten.
Die punktgenaue Präzision und Trittsicherheit des Velos bei hohen Geschwindigkeiten sind bemerkenswert und meistern jede Herausforderung. Dieses E-Gravelbike glänzt an anspruchsvollen, technischen Anstiegen, selbst wenn die Fahrer bereits müde sind, und eröffnet Fahrern aller Leistungsklassen völlig neue Möglichkeiten.

Bestes Budget-Modell
Lobende Erwähnung
(Bildnachweis: Tyler Boucher)

5. Brompton Electric G-Line
Ein Aussenseiter in der Kategorie der besten E-Gravelbikes, dessen Vielseitigkeit jedoch eine Überlegung wert ist
  
Motor/Akku: Brompton e-Motiq mit 345-Wh-Akku | Rahmen/Gabel: Brompton Steel Folding | Gruppenschaltung: Brompton-eigene 4-Gang-Schaltung | Reifen: Schwalbe G-One All Round 54mm | Gewicht: 42.5lbs/19.2kg
 
  • Extrem grosser Fahrspass 
  • Das Zusammenklappen ist unkompliziert und intuitiv 
  • Hervorragend geeignet für multimodalen Transport 

  • Komplexe elektronische Komponenten machen die Fehlersuche knifflig 
  • Teuer 

Viele denken jetzt wahrscheinlich: Das gehört in die Kategorie der besten E-Falträder; es ist für Pendler gemacht, nicht als Gravelbike. Zugegeben, es ist nicht ganz so fähig wie andere Velos in diesem Ratgeber. Bedenkt man jedoch den abenteuerlichen Grundgedanken des Gravelns, eröffnet das Brompton Electric G-Line ähnliche Möglichkeiten, nur eben in einem etwas kleineren Massstab.
Was das Brompton – abgesehen von den grösseren Reifen – tauglicher fürs Gelände macht, sind zwei Aspekte. Erstens befindet sich der Motor nun in der Hinterradnabe, im Gegensatz zu früheren Brompton-E-Bikes, die einen Frontmotor hatten. Das bedeutet, dass das Gewicht besser verteilt ist. Da sich der Akku vorne befindet, hilft dies ausserdem, ein Aufsteigen des Vorderrads zu verhindern.
Mit rund 19,2 kg ist das Velo ziemlich schwer. Ein klassisches Pendler-Velo ist es nicht, ein reines Gravelbike auch nicht! Das Brompton hat die Grenze zwischen Stadt und Land definitiv aufgeweicht. Es ist ein Velo, das sich ideal eignet, wenn man die Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto verlässt und sich am Zielort flexibel fortbewegen möchte.

So wählst du das beste E-Gravelbike aus
 
Was solltest du beim Kauf eines E-Gravelbikes beachten?
 
Auch wenn es ein paar spezifische Dinge gibt, die man bei einem E-Gravelbike berücksichtigen muss, gelten die meisten Punkte für jedes E-Bike. Dazu gehören Motortyp, Platzierung und Drehmoment, Akkugrösse und Reichweite, das Gewicht des Velos und natürlich das Budget.
Denke nicht, dass E-Gravelbikes nur fürs Gelände gemacht sind. Genau wie herkömmliche Gravelbikes eignen sie sich dank ihrer zahlreichen Befestigungspunkte (meist für Schutzbleche und Gepäckträger), der robusten, breiten Reifen und der grossen Übersetzungsbandbreite, die besonders beim Transport von Gepäck praktisch ist, auch hervorragend als Stadt- oder Pendler-Velos. Da diese Velos oft ziemlich teuer sind, solltest du auch an eine sichere Unterbringung und eine gute Lademöglichkeit denken.

Welcher Motor ist am besten für E-Gravelbikes?
Es gibt eine grosse Auswahl an Motoren für E-Bikes, zu den bekanntesten Namen gehören Bosch, Fazua und Shimano. Je leistungsstärker der verbaute Motor ist, desto schwerer wird er in der Regel. Zudem erfordert er mehr Energie, was zu grösseren und schwereren Akkus führt. Einige E-Gravelbikes, die eher in Richtung Mountainbike tendieren, verfügen über stärkere Motoren mit einem hohen Drehmoment von etwa 80 Nm. Das ist besonders in sehr technischem Gelände hilfreich. Viele andere Modelle setzen auf Motoren mit etwa 40 oder 50 Nm. Diese sind weniger stark – man muss also selbst etwas mehr arbeiten –, halten dafür aber das Gesamtgewicht des E-Bikes niedrig.

Wie viel Reichweite braucht ein E-Gravelbike?
Wenn es darum geht, die benötigte Reichweite und Akkukapazität zu bestimmen, solltest du dir überlegen, wie du dein E-Gravelbike nutzen möchtest. Hat das Modell einen herausnehmbaren Akku, sodass du einen Ersatzakku mitnehmen oder ihn bequem an einer Steckdose aufladen kannst? Hast du auf einer Mehrtagestour oder beim Pendeln die Möglichkeit, das Velo aufzuladen? Generell gilt: Je grösser Motor und Akku, desto schwerer das Velo. Das solltest du im Hinterkopf behalten, falls du das Velo beispielsweise in ein Auto heben oder Treppen hinauftragen musst, da dies bei schwereren Velos deutlich mühsamer ist.
 
Ist ein Info-Display wichtig?
Ein Info-Display hilft dir dabei, die verbleibende Akkulaufzeit und den gewählten Unterstützungsmodus im Blick zu behalten. Meistens handelt es sich dabei um eine digitale Einheit am Lenker oder um einen in das Oberrohr integrierten Knopf mit LED-Anzeige. Einige Displays bieten zusätzliche Informationen, während andere mit dem Smartphone gekoppelt werden können, um noch mehr Daten und Einstellungsmöglichkeiten zu erhalten.
 
Brauche ich E-Bike-spezifische Komponenten?
Achte bei der Wahl eines E-Gravelbikes auf speziell für E-Bikes entwickelte Komponenten und Anbauteile. Dazu gehören Laufräder, Reifen und Schaltgruppen. Diese sind in der Regel robuster konstruiert, um das zusätzliche Gewicht, das höhere Drehmoment des E-Bike-Systems und die Belastungen im Gelände besser wegzustecken. Dadurch wird die Lebensdauer verlängert, bevor Teile gewartet oder ausgetauscht werden müssen.

Welche Reifen für ein E-Gravelbike?
Generell ist es ratsam, breitere Reifen zu wählen, da ein E-Gravelbike schwerer ist als ein Modell ohne Motor. Selbst bei einem Tubeless-Setup kann es zu Durchschlägen kommen, wenn die Felge auf einem Stein, einer Wurzel oder einer Bordsteinkante aufschlägt – auch wenn die Dichtmilch das Loch oft wieder verschliesst. Breitere Reifen helfen ausserdem dabei, harte Schläge abzufedern und die Fahrt komfortabler zu machen. Achte auf Reifen mit einer Mindestbreite von 40 mm oder ziehe sogar 650b-Laufräder mit noch breiteren Mountainbike-Reifen in Betracht.

Häufig gestellte Fragen zu E-Gravelbikes
 
Lohnt sich ein E-Gravelbike?
Unter den elektrifizierten Velos mit Dropbar-Lenker sind E-Gravelbikes wohl die sinnvollste Option. Da sie meist mit etwas geringeren Geschwindigkeiten gefahren werden, ist es wahrscheinlicher, dass man unter der vom Motor unterstützten Geschwindigkeitsgrenze bleibt. Zudem ermöglicht die Offroad-Fähigkeit das Bezwingen von viel grösseren Distanzen in abwechslungsreichem Terrain. Man könnte sogar behaupten, dass ein gutes E-Gravelbike mit der richtigen Bereifung oft eine bessere Wahl ist als viele Elektro-Hardtails auf dem Markt. Es bietet eine viel effizientere und vielseitigere Plattform und dank des meist schlankeren Rahmendesigns auch ein komfortableres Fahrgefühl. E-Gravelbikes machen zweifellos enorm viel Spass. Sie verlängern die Reichweite, reduzieren die Anstrengung und machen Gelände, das sonst eher mühsam oder langweilig wäre – wie tiefen Schlamm oder lange, zähe Anstiege – deutlich unterhaltsamer.

Können E-Bikes auf Schotter fahren?
Absolut. Jedes E-Bike eines renommierten Herstellers ist für das Fahren auf Schotterwegen und Trails ausgelegt. Sie verfügen fast immer über hohe IP-Schutzklassen. Diese IP-Werte geben an, wie gut Motoren, Akkus und elektronische Schaltkreise gegen das Eindringen von Wasser, Staub und Schmutz geschützt sind.

Kann man mit einem E-Bike ohne zu treten bergauf fahren?
In der Schweiz und der EU ist die Antwort im Grunde ein klares Nein. Das Gesetz schreibt vor, dass man in die Pedale treten muss, um die Unterstützung zu aktivieren. E-Bikes, die per Gasgriff wie ein Moped rein elektrisch fahren, unterliegen anderen gesetzlichen Regelungen und benötigen eine entsprechende Zulassung sowie ein Kennzeichen.

Autor
Matt Ischt-Barnard:
Wie viele andere begann auch Matt seine Karriere in der Fahrradbranche als Mechaniker in einem lokalen Velogeschäft. Nachdem er seine Jugend mit Mountainbiken verbracht hatte, begeisterte er sich während seiner Zeit bei den Eigenmarken von Evans Cycles, Pinnacle und Hoy Bikes, für Gravelbikes. Matt erkannte die sich wandelnde Branche und ergriff begeistert die Chance, E-Bike-Designer zu werden. Mit der E-Bike-Marke Cairn Cycles gewann er mehrere Auszeichnungen.

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