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Die besten elektrischen Klappvelos

Hier ist unsere Auswahl der besten elektrischen Klappvelos, egal ob du pendelst oder einfach nur Platz sparen möchtest.

Veröffentlicht vor etwa 7 Stunden
Die besten elektrischen Klappvelos

Die besten elektrischen Klappvelos

Die besten elektrischen Klappvelos bringen dich mühelos von A nach B, lassen sich aber für den Transport oder die Lagerung klein zusammenpacken. Dass die Beliebtheit von E-Klappvelos wächst, ist kaum zu übersehen. Schliesslich sind unsere Städte das ideale Terrain für ein pendlerfreundliches Produkt, das die Tragbarkeit der besten Klappvelos mit den Vorteilen der besten E-Bikes kombiniert – nämlich deine Reise schneller und weniger anstrengend zu machen.
Diese Velos eignen sich ideal für die Mitnahme in Zug und Bus und lassen sich so klein zusammenfalten, dass die Aufbewahrung am Arbeitsplatz und zu Hause zum Kinderspiel wird. Ihre handliche Grösse macht sie auch zu einer guten Wahl für den Urlaub.
Wie bei jedem Pendler-Velo gibt es auch bei den elektrischen Klappvelos viele Optionen. Welches das richtige für dich ist, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Wie weit planst du zu fahren? Ist dein Arbeitsweg flach oder musst du einige Hügel bewältigen? Und natürlich: Wie viel möchtest du ausgeben?
Werfen wir einen Blick auf unsere Auswahl einiger der besten elektrischen Klappvelos auf dem Markt.
 

Die besten elektrischen Klappvelos

(Bildnachweis: Rob Spedding)
1. Gocycle G4i
Am besten für minimalen Wartungsaufwand 

Rahmen: vorderrahmen aus 6061 T6-Legierung, Mittelrahmen aus Kohlefaser und Cleandrive™-Magnesium-Spritzguss | Motor: Gocycle-eigener Vorderradnabenmotor, G4drive 500 Watt US / 250 Watt UK/EU | Batterie: Lithium-Ionen: 10.4Ah, 36V, ca. 375 Wh | Reichweite: Bis zu 50 Meilen, je nach Pedaleinsatz | Ladezeit: 3 Stunden | Gewicht: Ab 17,6 kg / 38,8 lbs
 
  • Sanfte, sofortige Kraftunterstützung
  • Komfortabel
  • Reaktionsfreudiges Fahrverhalten
  • Verbesserter Faltmechanismus gegenüber Vorgängermodellen
  • Zeitloses Design

  • Teuer
  • Reichweite kann im Alltag geringer ausfallen
  • Nicht leicht zu tragen
 
Mit der Option, viel Zubehör hinzuzufügen – wie Schutzbleche, Gepäckträger vorne und hinten, integrierte Lichter, Schlosshalterung und Reisekoffer – ist das G4i eine solide Wahl für Pendler. Das clevere Faltdesign ermöglicht es, das Velo auf den Rädern zu schieben, anstatt es tragen zu müssen, oder es zu einem kompakten Paket zusammenzufalten.
Es verfügt über eine eingebaute Hinterradfederung, versteckte Kabel und einen vollständig geschlossenen Antriebsstrang. Besitzer können ihr Telefon (oder andere kleine Geräte) über einen diskret integrierten USB-Anschluss am Lenker aufladen, wenn das Velo nicht in Gebrauch ist. Die Qualität der integrierten Handyhalterung entspricht jedoch nicht ganz dem hohen Standard des restlichen Velos. Gleiches gilt für das LED-Display, das eher einfach gehalten ist – auch wenn die bereitgestellten Informationen nützlich sind.
Mit dem komplett geschlossenen Antriebsstrang ist das Velo ideal für das ganzjährige Pendeln und bleibt wartungsarm. Das G4i nutzt eine Shimano Nexus 3-Gang-Nabenschaltung. Mit 2,35 Zoll breiten Reifen und 1 Zoll Elastomerdämpfung gehört das Gocycle G4i zu den komfortableren Kleinrad-Velos. Solltest du dennoch einen Platten haben, musst du dank der einseitigen Radaufhängung das Rad nicht einmal ausbauen.
Der 250-Watt-Motor und die 375-Wh-Batterie sollen eine Reichweite von bis zu 80 km bieten. In der Praxis, besonders bei starker Unterstützung und eingeschaltetem Licht sowie in hügeligem Gelände, kann die Reichweite jedoch deutlich geringer ausfallen (im Test ca. 44 km). Das Velo wiegt ab 17,6 kg. Da das Gewicht jedoch tief im Rahmen zentriert ist, sorgt dies für ein stabileres Fahrverhalten. Der Faltmechanismus wurde verbessert und lässt sich schnell zusammenklappen – realistisch gesehen dauert dies etwa 20 Sekunden. 

 
(Bildnachweis: Future)
2. Brompton Electric C Line
Bestes E-Klappvelo für Faltbarkeit

Rahmen: Hauptrahmen: Stahl, Hinterrahmen: Aluminium | Motor: 250W Brushless DC | Akku: 300Wh 36V mit LED-Anzeige | Reichweite: 20-45 Meilen | Ladezeit: 4 Stunden | Gewicht: 14,5 kg
 
  • Relativ leicht
  • Klassischer 3-teiliger Brompton-Faltmechanismus
  • Eingebaute Lichter
  • Lenkertasche

  • Etwas teurer als die standardmässigen leichten Modelle von Brompton
  • Batterietasche muss separat vom gefalteten Velo getragen werden
 
Diese Marke aus London ist seit über 45 Jahren etabliert und hat ihre Expertise im Bau von Klappvelos genutzt, um diese elektrische Version zu produzieren. Mit sechs Nabengängen, Schutzblechen und eingebautem Licht erfüllt das Electric C Line viele Anforderungen an ein gutes Pendler-Velo.
Die am Lenker montierte Tasche, welche die Batterie hält, bietet zusätzlichen Platz für andere Gegenstände. Zudem gibt es einen 5V 1.5A USB-Anschluss, um Geräte direkt über die Batterie des Velos aufzuladen. Der 250-W-Motor und die 300-Wh-Batterie bieten eine respektable maximale Reichweite von ca. 64 km und benötigen vier Stunden zum vollständigen Aufladen, wobei ein Schnellladegerät separat erhältlich ist.
Mit 16-Zoll-Rädern und einem Gewicht von 14,5 kg ist dies eine überzeugende Option für maximale Tragbarkeit. Es profitiert von Bromptons bewährtem 3-teiligen Faltmechanismus, der zu einem kompakten Faltmass von 645 mm (H) x 565 mm (B) x 270 mm (T) führt. 

 
(Bildnachweis: Hannah Bussey)
Bestes E-Klappvelo für Lastentransporte

Rahmen: 6061-AL, patentiertes Design, verschiebbare Ausfallenden von Tern | Motor: 250w Bosch Active Line Plus (Gen 3) | Akku: Bosch Cargo Line 400Wh | Reichweite: "Bis zu" 195km (121 Meilen) | Gewicht: 33,58 kg (74 lb)

  • Fährt sich wie ein normales Velo
  • Kraftvoller Motor für hügeliges Gelände
  • Vielseitigkeit durch Heckträger und vorderen Laderaum
  • Umklappbarer Lenker und Schnellspann-Sattelstütze zur Lagerung

  • Schwer – über 30 kg
  • Etwas unhandlich im gefalteten Zustand
 
Dies ist ein eher unkonventionelles Angebot von Tern, das andere Aspekte priorisiert als nur das Volumen zu minimieren. Wenn du oft grosse Lasten mit dem Velo transportieren musst, dürfte dieses elektrische Cargo-Klappmodell sehr attraktiv sein.
Der Gepäckträger kann 100 kg tragen, während der Rahmen für ein Gesamtgewicht von 200 kg ausgelegt ist. Die Batterie ist entsprechend dimensioniert, kommt standardmässig mit 400 Wh und liefert bis zu 195 km Reichweite. Diese Robustheit bedeutet jedoch, dass das Velo stolze 33 kg auf die Waage bringt. Es ist also sicherlich kein Velo, das man mal eben in den Zug hebt, aber es macht Sinn für alle, die viel Fracht transportieren müssen.
 Da nur der Lenker umgeklappt wird, erreicht es eine ähnliche Höhe wie andere Klappvelos, bleibt aber deutlich länger. Aufgrund seiner Cargo-Qualitäten und der robusten Bauweise ist es wahrscheinlich nicht die erste Wahl für diejenigen, die primär Platz sparen wollen.
Schau dir unser Angebot des Tern GSD S10 an.
(Bildnachweis: Blix)
4. Blix Vika+ Flex
Bestes E-Klappvelo für Komfort

Rahmen: Aluminium | Motor: 500w Hinterradnabe, Gangschaltung | Akku: 614wh | Reichweite: 45 Meilen | Aufladezeit: 6 Stunden | Gewicht: N/A

  • 2,4 Zoll Reifen sorgen für eine angenehme Fahrt
  • Grosse Batterie liefert gute Reichweite
  • Kommt mit eingebautem Gepäckträger, Schutzblechen und Licht
  • Rahmenhalterungen für zusätzliche Träger

  • Batterie braucht lange zum vollständigen Aufladen
 
Das Blix Vika+ Flex rollt auf 20-Zoll-Rädern und breiten 2,4-Zoll-Reifen. Es verfügt über einen hochwertigen Faltmechanismus an Unterrohr und Vorbau, der das Velo klein genug macht, um unter einen Schreibtisch zu passen.
Die kalifornische Marke gibt an, dass die 614-Wh-Batterie und der 500-Watt-Hinterradnabenmotor eine Reichweite von ca. 72 km ermöglichen. In den USA verfügt es über einen Gasgriff. Hinweis: In der Schweiz und der EU gelten E-Bikes als normale Velos, sofern die Leistung maximal 500 Watt (in der Schweiz) bzw. 250 Watt (EU) beträgt, die Unterstützung nur beim Treten erfolgt (kein reiner Gasgriff) und der Motor bei 25 km/h abriegelt. Schnellere Modelle benötigen eine Einlösung.
Das Vika+ verfügt über eine 7-Gang Shimano Acera Schaltung, Scheibenbremsen, einen Gepäckträger, integrierte Lichter sowie Schutzbleche. Blix bietet zudem Zubehör wie Körbe und Taschen an, die an den "Smart Mounting Points" des Rahmens befestigt werden können. Weitere nennenswerte Features sind ein Display am Lenker, das als USB-Ladegerät dient, und eine automatische Stromabschaltung beim Bremsen. 
 
5. Raleigh Evo
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Rahmen: Alloy Rahmen AL6061 | Motor: TranzX F15 36v 250w Brushless | Batterie: TranzX 250wh 36V 6.8Ah | Reichweite: 31 Meilen | Aufladezeit: N/A | Gewicht: 20kg
 
  • Eingebaute Vorder- und Rücklichter
  • Pendlerfreundlich – kommt mit Schutzblechen und Gepäckträger
  • Schiebehilfe für Gehwege

  • Recht schwer – 20 kg
 
Das Angebot von Raleigh balanciert Kosten und Leistung und zielt auf einen Mittelweg ab. Die 8-Gang-Kettenschaltung erleichtert die Wartung, erfordert diese aber auch häufiger.
Ausgestattet mit Gepäckträger, Schutzblechen, Ständer und integriertem Licht ist es ein vielseitiges Velo, das gut für den täglichen Arbeitsweg gerüstet ist. Es gibt sogar eine praktische Schiebehilfe, die hilft, das Velo auf belebten Gehwegen zu schieben. Die Räder sind 20 Zoll gross mit 2-Zoll-Reifen.
Die maximale Reichweite liegt aufgrund der kleineren 250-Wh-Batterie bei etwa 50 km. Wer jedoch denkt, dass sich dies in einer signifikanten Gewichtsersparnis niederschlägt, irrt: Das gesamte Velo wiegt 20 kg. Da das Evo jedoch an nur zwei Stellen gefaltet wird, ist der Platzbedarf beeindruckend gering, sodass du dieses E-Klappvelo bequem neben deinem Schreibtisch oder im Kofferraum verstauen kannst. 

 
(Bildnachweis: Hummingbird)
6. Hummingbird Gen 2.0 
Bestes E-Klappvelo für geringes Gewicht
Rahmen: Kohlefaser | Motor: 250 W integrierter elektrischer Hinterradnabenmotor | Akku: 158Wh | Reichweite: maximal 31 Meilen | Ladezeit: 3 Stunden | Gewicht: 10,3 kg / 22,7 Pfund
 
  • Aussergewöhnlich leicht für ein E-Klappvelo
  • Motorunterstützung über Bitride-App steuerbar
  • Regeneratives Bremssystem lädt die Batterie während der Fahrt
  • Aktives elektrisches Schlosssystem

  • Teuer (Preise um ca. 5600 CHF)
  • Batterie ist weniger leistungsstark als bei vielen anderen Modellen
  • Schutzbleche müssen separat gekauft werden
 
Die britische Marke Hummingbird ist bekannt für die Herstellung extrem leichter Klappvelos. Es überrascht also nicht, dass ihr Vorstoss in den Bereich der elektrischen Klappvelos ähnliche Ergebnisse liefert – mit nur 10,3 kg wird es als das leichteste E-Klappvelo der Welt beworben. Das ist ein erstaunlicher Wert und macht das Hummingbird halb so schwer wie einige andere Velos in dieser Liste.
Um dies zu erreichen, nutzt die Marke ihren patentierten Carbonrahmen sowie Lenker und Sattelstütze aus Carbon. Auch mechanische Felgenbremsen tragen dazu bei, das Gewicht niedrig zu halten. Dem Velo fehlen jedoch einige der pendlerfreundlichen Optionen anderer Modelle. Es gibt keine Gepäckträger, und die einzigen verfügbaren Schutzbleche sind zum Anstecken und müssen separat erworben werden.
Motor und Batterie sind in einem cleveren All-in-One-Design verpackt, das zusammen nur 3,5 kg wiegt. Der in Italien gefertigte 250-W-Hinterradmotor inklusive Batterie soll für etwa 50 km reichen und beinhaltet eine regenerative Bremse, um die Batterie bergab aufzuladen. Über die Bitride-Smartphone-App lässt sich zudem ein aktives elektronisches Schlosssystem nutzen – was angesichts des hohen Preises sicherlich notwendig ist. 

Worauf du bei einem E-Klappvelo achten solltest

Gewicht
Da es sich um ein Velo handelt, dessen Hauptzweck die Tragbarkeit ist, ist das Gewicht ein wesentlicher Faktor. Auch wenn ein E-Klappvelo nie so leicht sein wird wie ein Velo ohne Motor und Batterie, gibt es deutliche Unterschiede. Das Velo bequem tragen zu können, spielt eine wichtige Rolle dabei, wie oft es tatsächlich genutzt wird. Grösse von Batterie und Motor beeinflussen das Gesamtgewicht stark. Ein stärkerer Motor und eine grössere Batterie müssen gegen den Verwendungszweck abgewogen werden.
Radgrösse
Wie bei herkömmlichen Klappvelos ist die Radgrösse ein Kompromiss zwischen Geschwindigkeit/Komfort und kompakter Grösse. Die meisten liegen zwischen 16 und 24 Zoll. Welche Grösse du wählst, ist eine persönliche Entscheidung.
Faltmass
Einige E-Klappvelos lassen sich auf ein beeindruckend kleines Volumen zusammenfalten, wobei Brompton hier führend ist. Je mehr Faltpunkte ein Velo hat, desto länger dauert das Zusammenpacken und desto fummeliger kann es sein. Ein Velo mit weniger Faltpunkten ist schneller und einfacher zu handhaben, aber nicht ganz so kompakt.
Pendler-Praktikabilität
Viele dieser Velos werden im Berufsverkehr genutzt. Daher sind Punkte wie Schutzbleche, Gepäckträger und eingebaute Lichter wichtige Überlegungen.

Muss man bei einem E-Klappvelo treten?
Kurz gesagt: Ja. E-Bikes funktionieren durch Tretunterstützung. In der Schweiz und der EU sind E-Bikes (Pedelecs) darauf ausgelegt, Tretunterstützung bis zu 25 km/h zu bieten; darüber hinaus musst du das Velo aus eigener Kraft antreiben. In den USA gibt es Modelle mit Gasgriff und anderen Klassifizierungen, die hierzulande jedoch abweichenden Vorschriften unterliegen.

Wie weit fahren die besten E-Klappvelos?
Batterien werden in Wattstunden (Wh) gemessen. Je höher dieser Wert, desto weiter kannst du mit einer einzigen Ladung fahren. Als grobe Richtlinie liegt die Batteriekapazität eines E-Klappvelos zwischen 250 Wh und 400 Wh. Das sollte einer Reichweite zwischen 40 und 120 km entsprechen. Denke daran: Je mehr Unterstützung das Velo liefert, desto mehr Strom zieht es aus der Batterie. Um die Batterielebensdauer zu schonen, ist es sinnvoll, höhere Unterstützungsstufen nur dann zu nutzen, wenn du sie wirklich brauchst, etwa bergauf. Typischerweise kannst du etwa 800 Ladezyklen von einer hochwertigen Lithium-Ionen-Batterie erwarten, bevor sie ersetzt werden muss.

Autor

Stefan Abram:
Nachdem er 2019 die nationalen Meisterschaften im Single-Speed-Cross-Country-Mountainbiking gewonnen und das Plüsch-Einhorn erhalten hatte (wahre Geschichte), tauschte Stefan den Flachlenker gegen einen Rennlenker und hat diesen Schritt nie bereut.
Seitdem hat er in seiner ersten Rennsaison als Dritter seine 2ⁿᵈ-Cat-Rennlizenz erworben, das South Downs Double in weniger als 20 Stunden absolviert und den Everest in weniger als 12 Stunden bestiegen.
Am liebsten unternimmt er jedoch mehrtägige Bikepacking-Touren, bei denen er seine umfangreiche Fahrradtechnik einsetzt und lange Tage damit verbringt, neue Straßen und Trails sowie Geschichte und Kultur zu erkunden. Zuletzt verbrachte er zwei Wochen damit, von Budapest in die Berge der Slowakei zu radeln. 

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